Häufige Fragen zur 24 Stunden Pflege und Betreuung – Antworten aus fast 25 Jahren Erfahrung
24 Stunden Betreuung zu Hause – wichtige Informationen für Angehörige und Senioren
Wie schnell kann die 24 Stunden Pflege und Betreuung beginnen?
Diese Frage hören wir fast täglich.
Oft rufen Angehörige in einer Situation an, in der schnelle Hilfe benötigt wird. Manchmal steht die Entlassung aus dem Krankenhaus unmittelbar bevor. Manchmal ist die bisherige Versorgung plötzlich weggefallen oder der Gesundheitszustand hat sich innerhalb kurzer Zeit verändert.
Grundsätzlich bemühen wir uns immer um eine schnellstmögliche Unterstützung. In dringenden Fällen können wir häufig innerhalb weniger Tage eine passende Betreuung organisieren.
Für eine optimale Vorbereitung empfehlen wir jedoch, wenn möglich, eine Vorlaufzeit von etwa zwei bis drei Wochen. Diese Zeit nutzen wir, um die persönliche Situation kennenzulernen, den Erhebungsbogen auszuwerten und die erste passende Betreuungskraft auszuwählen.
Jede Betreuungssituation ist anders. Deshalb nehmen wir uns in einem ausführlichen Telefonat Zeit für Ihre Fragen und die individuelle Situation Ihrer Mutter, Ihres Vaters oder Ihrer Angehörigen.
Wenn Sie kurzfristig Hilfe benötigen, rufen Sie uns gerne an. Gemeinsam besprechen wir, welche Unterstützung in Ihrer Situation möglich ist.
Wohnt die Betreuungskraft im Haus meiner Eltern?
Ja. Die 24 Stunden Pflege und Betreuung findet im Zuhause des Seniors statt. Deshalb lebt die Betreuungskraft während ihres Einsatzes im Haushalt der betreuten Person.
Für viele Angehörige ist dieser Gedanke zunächst ungewohnt. In der Praxis zeigt sich jedoch sehr schnell, dass das Zusammenleben meist deutlich entspannter verläuft, als zunächst befürchtet wird.
Die Betreuungskraft unterstützt dort, wo Hilfe benötigt wird, respektiert aber gleichzeitig die Gewohnheiten, Wünsche und den persönlichen Freiraum des Seniors. Niemand soll das Gefühl haben, Gast im eigenen Zuhause zu sein oder sein bisheriges Leben aufgeben zu müssen.
Gerade für ältere Menschen ist es oft beruhigend zu wissen, dass ein vertrauter Ansprechpartner im Haus ist, wenn Hilfe benötigt wird. Gleichzeitig bleiben Rückzugsmöglichkeiten, Ruhephasen und persönliche Freiräume selbstverständlich erhalten.
Die Betreuung passt sich dem Leben des Seniors an – nicht umgekehrt.
Welche Voraussetzungen sollte das Zimmer der Betreuungskraft erfüllen?
Die Betreuungskraft benötigt während ihres Einsatzes ein eigenes Zimmer als persönlichen Rückzugsort.
Das Zimmer muss weder besonders groß noch luxuriös sein. Wichtig ist, dass die Betreuungskraft die Möglichkeit hat, sich während ihrer Pausen und Ruhezeiten zurückzuziehen und ungestört zu erholen.
Zur üblichen Ausstattung gehören ein Bett mit einer guten Matratze, ein Kleiderschrank, ein Tisch, ein Stuhl, ein Fernseher sowie ein Internetzugang.
Da die Betreuungskraft über einen längeren Zeitraum im Haushalt lebt, sollte das Zimmer sauber, freundlich und beheizbar sein. Viele Familien nutzen hierfür ein Gästezimmer oder ein bisher wenig genutztes Zimmer im Haus oder in der Wohnung.
Eine wertschätzende Unterbringung trägt wesentlich dazu bei, dass sich die Betreuungskraft wohlfühlt und ihre Aufgabe langfristig mit Freude ausüben kann.
Benötigt die Betreuungskraft ein eigenes Badezimmer?
Nein. Ein eigenes Badezimmer ist in der Regel nicht erforderlich.
In den meisten Haushalten nutzen die Betreuungskraft und der Senior beziehungsweise die Seniorin dasselbe Badezimmer. Dies funktioniert erfahrungsgemäß problemlos und ist seit vielen Jahren gelebte Praxis.
Wichtiger als ein eigenes Badezimmer ist ein eigenes Zimmer als persönlicher Rückzugsort. Dort kann sich die Betreuungskraft während ihrer Pausen und Ruhezeiten erholen.
Sollte ein zweites Badezimmer vorhanden sein, wird dies selbstverständlich gerne genutzt. Voraussetzung für eine gute Betreuung ist es jedoch nicht.
Meine Eltern legen großen Wert auf ihre Privatsphäre. Ist das mit einer 24 Stunden Betreuungskraft überhaupt möglich?
Ja, selbstverständlich.
Viele Angehörige haben zunächst die Sorge, dass durch den Einzug einer Betreuungskraft die Privatsphäre verloren geht. Diese Befürchtung können wir in den meisten Fällen schnell nehmen.
Eine gute Betreuung bedeutet nicht, dass Betreuungskraft und Senior den gesamten Tag miteinander verbringen. Auch ältere Menschen benötigen Rückzugsmöglichkeiten, Ruhe und Zeit für sich selbst. Das gilt ebenso für die Betreuungskraft.
Viele Senioren lesen gerne, schauen fern, telefonieren mit Freunden oder Angehörigen, ruhen sich aus oder genießen einfach einen ruhigen Nachmittag. Die Betreuungskraft respektiert diese Wünsche und steht dann zur Verfügung, wenn Unterstützung benötigt wird.
Gerade Menschen, die ihr Leben lang selbstständig waren, sollen auch weiterhin nach ihren eigenen Vorstellungen leben können. Die Betreuung soll Sicherheit geben, nicht Freiheit nehmen.
Die Betreuung passt sich dem Leben des Seniors an – nicht umgekehrt.
Meine Mutter hat Angst, dass ihr alles abgenommen wird. Ist diese Sorge berechtigt?
Diese Sorge hören wir häufig. Viele ältere Menschen befürchten, dass mit dem Einzug einer Betreuungskraft plötzlich andere Menschen bestimmen, wie sie leben sollen.
Genau das möchten wir nicht.
Ihre Mutter oder Ihr Vater lebt weiterhin in seinem eigenen Zuhause. Dort, wo die vertrauten Möbel stehen, die Erinnerungen leben und der bisherige Alltag stattfindet. Die Betreuungskraft zieht nicht ein, um das Leben zu übernehmen, sondern um dort zu unterstützen, wo Hilfe benötigt wird.
Wenn Ihre Mutter gerne kocht und dies noch möglich ist, darf und soll sie das selbstverständlich weiterhin tun. Die Betreuungskraft kann beim Schälen von Gemüse helfen, schwere Töpfe tragen oder beim Abwasch unterstützen. Wenn Ihr Vater gerne mit seinem Hund spazieren geht, begleiten wir ihn dabei oder geben die notwendige Unterstützung, damit dies möglichst lange weiterhin möglich bleibt.
Auch bei Menschen, deren Mobilität bereits eingeschränkt ist, versuchen wir vorhandene Fähigkeiten so lange wie möglich zu erhalten. Kleine Gehübungen, regelmäßige Bewegung und die Förderung im Alltag können dazu beitragen, die Selbstständigkeit länger zu bewahren.
Viele Familien arbeiten bereits mit Physiotherapeuten zusammen. Gerne lassen wir uns Übungen zeigen, die wir an den Tagen fortführen können, an denen der Therapeut nicht vor Ort ist. So können Bewegungsabläufe regelmäßig trainiert und vorhandene Fähigkeiten gefördert werden.
Unser Ziel ist nicht, Menschen Dinge abzunehmen. Unser Ziel ist es, ihnen dabei zu helfen, möglichst lange das tun zu können, was ihnen Freude bereitet und ihrem Leben Sinn gibt. Denn Selbstbestimmung und Lebensqualität hängen oft von den kleinen Dingen des Alltags ab.
Meine Geschwister und ich kümmern uns weiterhin um unsere Mutter und besuchen sie häufig. Ist das für die Betreuungskraft ein Problem?
Nein, ganz im Gegenteil.
Wir freuen uns, wenn Angehörige weiterhin aktiv am Leben ihrer Mutter oder ihres Vaters teilnehmen. Die Betreuungskraft soll die Familie nicht ersetzen, sondern unterstützen.
Viele Familien besuchen ihre Angehörigen regelmäßig, verbringen gemeinsame Wochenenden miteinander, unternehmen Ausflüge oder übernehmen weiterhin einzelne Aufgaben. Manche Angehörige wohnen in der Nähe und schauen täglich vorbei, andere kommen alle paar Wochen für einige Tage zu Besuch.
Für unsere Betreuungskräfte ist das völlig normal. Sie arbeiten nicht gegen die Familie, sondern gemeinsam mit ihr.
Aus unserer Erfahrung entsteht die beste Betreuung dann, wenn Angehörige, Betreuungskraft und die Elkine-Seniorenbetreuung offen miteinander kommunizieren. Jeder kann seine Beobachtungen, Wünsche und Anregungen einbringen. Dadurch entsteht ein vertrauensvolles Miteinander, von dem vor allem die betreute Person profitiert.
Viele Angehörige empfinden es als große Erleichterung, weiterhin Zeit mit ihrer Mutter oder ihrem Vater verbringen zu können, ohne gleichzeitig alle Aufgaben der Versorgung alleine tragen zu müssen. Dadurch bleibt mehr Raum für gemeinsame Gespräche, schöne Momente und die Beziehung als Familie.
Die Betreuungskraft ist deshalb keine Konkurrenz zur Familie, sondern eine wertvolle Unterstützung im Alltag.
Meine Mutter geht drei Mal pro Woche zur Tagespflege und wird bereits morgens um 7:30 Uhr abgeholt. Ist das mit einer 24 Stunden Betreuungskraft möglich?
Ja, selbstverständlich.
Viele Senioren besuchen regelmäßig eine Tagespflege, nehmen an Gruppenangeboten teil oder haben feste Termine außerhalb ihres Zuhauses. Eine 24 Stunden Betreuungskraft soll solche bestehenden Strukturen nicht ersetzen, sondern unterstützen.
Wenn Ihre Mutter morgens für die Tagespflege vorbereitet werden muss, hilft die Betreuungskraft selbstverständlich beim Aufstehen, Waschen, Anziehen, Frühstücken und bei den notwendigen Vorbereitungen für den Tag.
Auch nach der Rückkehr aus der Tagespflege ist die Betreuungskraft wieder an ihrer Seite und unterstützt dort, wo Hilfe benötigt wird.
Aus unserer Erfahrung profitieren viele Senioren von dieser Kombination. Sie können weiterhin an vertrauten Angeboten teilnehmen und haben gleichzeitig die Sicherheit einer festen Betreuungskraft im eigenen Zuhause.
Mein Vater schläft morgens gerne länger. Ist das ein Problem?
Nein.
Die Betreuungskraft bringt keinen festen Tagesablauf mit, den der Senior übernehmen muss. Vielmehr orientiert sie sich an den Gewohnheiten und Bedürfnissen des betreuten Menschen.
Wenn Ihr Vater sein Leben lang gerne länger geschlafen hat und ihm dies guttut, spricht grundsätzlich nichts dagegen, diesen Rhythmus beizubehalten.
Viele ältere Menschen genießen es, den Tag ruhig zu beginnen. Andere stehen gerne früh auf. Beides ist vollkommen in Ordnung.
Die Betreuung soll sich möglichst harmonisch in das bestehende Leben einfügen. Ziel ist nicht, Menschen zu verändern, sondern sie in ihrem gewohnten Alltag zu unterstützen.
Natürlich gibt es einzelne Situationen, in denen Termine, Arztbesuche oder andere Verpflichtungen einen früheren Start in den Tag erforderlich machen. Im normalen Alltag richten wir uns jedoch nach den Gewohnheiten des Seniors und nicht umgekehrt.
Dürfen Haustiere bleiben, wenn eine Betreuungskraft einzieht?
Ja, selbstverständlich.
Viele Senioren haben über Jahre oder Jahrzehnte mit ihrem Hund, ihrer Katze oder anderen Haustieren zusammengelebt. Diese Tiere sind oft ein wichtiger Teil des Lebens und schenken Freude, Struktur und Gesellschaft.
Deshalb müssen geliebte Haustiere nicht abgegeben werden, nur weil eine Betreuungskraft einzieht.
Im Gegenteil: Unsere Betreuungskräfte unterstützen häufig bei der Versorgung der Tiere, übernehmen Fütterungen, helfen beim Reinigen von Katzenklos oder begleiten Spaziergänge mit dem Hund.
Gerade für ältere Menschen können Haustiere eine große emotionale Bedeutung haben. Soweit dies möglich ist, möchten wir deshalb dazu beitragen, dass diese wichtige Beziehung erhalten bleibt.
Wichtig ist jedoch, dass wir bereits im Vorfeld wissen, welche Haustiere im Haushalt leben. Diese Information berücksichtigen wir bei der Auswahl der Betreuungskräfte. Manche Menschen reagieren beispielsweise allergisch auf Hunde oder Katzen. Andere haben Ängste im Umgang mit bestimmten Tieren oder verfügen über mehr Erfahrung mit Haustieren als andere.
Je genauer wir die Situation kennen, desto besser können wir eine Betreuungskraft auswählen, die sowohl zum Senior als auch zu seinem Umfeld passt.
Helfen Ihre Betreuungskräfte auch beim Baden, Duschen und der Körperpflege oder muss zusätzlich ein Pflegedienst kommen?
Die Unterstützung bei der Körperpflege gehört selbstverständlich zu den Aufgaben unserer Betreuungskräfte.
Dazu gehören beispielsweise Hilfestellungen beim Waschen, Duschen, Baden, An- und Auskleiden, der täglichen Körperpflege, bei Toilettengängen sowie bei der Inkontinenzversorgung.
Viele Senioren benötigen dabei keine vollständige Übernahme, sondern lediglich Unterstützung in einzelnen Bereichen. Unser Ziel ist es immer, vorhandene Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten und die Senioren dort zu unterstützen, wo tatsächlich Hilfe benötigt wird.
Ob zusätzlich ein ambulanter Pflegedienst erforderlich ist, hängt von der individuellen Situation ab. Viele Familien arbeiten bereits mit einem Pflegedienst zusammen, beispielsweise für bestimmte pflegerische Maßnahmen. Diese Zusammenarbeit kann selbstverständlich weiterhin bestehen bleiben.
In manchen Betreuungssituationen ist die Zusammenarbeit mit einem ambulanten Pflegedienst sogar besonders sinnvoll. Dies gilt beispielsweise bei sehr schweren körperlichen Einschränkungen, bei stark sturzgefährdeten Menschen oder in einzelnen Phasen einer Sterbebegleitung. Manche Tätigkeiten lassen sich zu zweit deutlich sicherer durchführen als allein.
Für uns steht immer die Sicherheit und das Wohlbefinden des Seniors an erster Stelle. Wenn eine Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst dazu beiträgt, Risiken zu reduzieren und die Versorgung sicherer zu gestalten, empfehlen wir diese Zusammenarbeit ausdrücklich.
Unsere Betreuungskräfte arbeiten deshalb häufig Hand in Hand mit ambulanten Pflegediensten, Ärzten, Therapeuten und Angehörigen. Jeder übernimmt die Aufgaben, die in der jeweiligen Situation sinnvoll und notwendig sind.
Gerne besprechen wir die persönliche Situation Ihrer Mutter oder Ihres Vaters in einem Telefonat und klären gemeinsam, welche Unterstützung sinnvoll ist.
Kochen die Betreuungskräfte auch und gehen sie einkaufen?
Ja, selbstverständlich.
Die Haushaltsführung gehört zu den zentralen Aufgaben einer 24 Stunden Betreuungskraft. Dazu gehören unter anderem das Einkaufen, die Zubereitung von Mahlzeiten, die Küchenarbeit, das Wäschewaschen und viele weitere alltägliche Aufgaben.
Dabei orientieren wir uns möglichst an den Gewohnheiten und Vorlieben des Seniors. Viele ältere Menschen haben Lieblingsgerichte, feste Essenszeiten oder traditionelle Rezepte, die sie seit Jahrzehnten mögen. Diese Gewohnheiten möchten wir erhalten.
Wenn ein Senior gerne selbst kocht und dies noch möglich ist, unterstützen wir ihn dabei. Oft entstehen dabei schöne gemeinsame Momente, die gleichzeitig vorhandene Fähigkeiten fördern und erhalten.
Kann oder möchte der Senior nicht mehr selbst kochen, übernimmt die Betreuungskraft diese Aufgabe selbstverständlich.
Auch der Einkauf gehört in den meisten Betreuungssituationen zum Alltag. Dabei berücksichtigen unsere Betreuungskräfte persönliche Wünsche, Vorlieben, Unverträglichkeiten und ärztliche Empfehlungen.
Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßige Mahlzeiten tragen wesentlich zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität älterer Menschen bei.
Organisieren die Betreuungskräfte auch Arzttermine, Friseur, Fußpflege, Krankengymnastik oder andere Termine?
Ja.
Viele ältere Menschen benötigen Unterstützung bei der Organisation ihres Alltags. Unsere Betreuungskräfte helfen deshalb gerne bei der Terminvereinbarung und Abstimmung mit Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Friseuren, Fußpflegern oder anderen Dienstleistern.
Gerade im höheren Alter kann es entlastend sein, wenn sich jemand um Terminabsprachen, Erinnerungen und die praktische Organisation kümmert.
Darüber hinaus begleiten unsere Betreuungskräfte Senioren häufig zu Arztterminen, Untersuchungen oder Therapien und können wichtige Informationen an Angehörige weitergeben.
Eine gute Betreuung umfasst nicht nur die Unterstützung im Haushalt oder bei der Körperpflege, sondern auch die Hilfe bei vielen organisatorischen Aufgaben des täglichen Lebens.
Achten die Betreuungskräfte auf eine gesunde Ernährung?
Ja.
Eine ausgewogene Ernährung und ausreichendes Trinken spielen gerade im Alter eine wichtige Rolle. Viele gesundheitliche Probleme entstehen oder verstärken sich, wenn Senioren zu wenig essen oder trinken.
Unsere Betreuungskräfte achten deshalb darauf, dass regelmäßig Mahlzeiten angeboten werden und ausreichend Flüssigkeit aufgenommen wird.
Dabei orientieren wir uns immer an den individuellen Bedürfnissen des Seniors. Nicht jeder Mensch verträgt dieselben Lebensmittel und nicht jeder darf dieselben Mengen trinken. Bei bestimmten Erkrankungen können besondere ärztliche Vorgaben bestehen, die selbstverständlich berücksichtigt werden.
Ebenso wichtig wie die gesundheitliche Seite ist für uns jedoch die Lebensqualität. Essen soll nicht nur gesund sein, sondern auch Freude bereiten. Lieblingsgerichte, vertraute Rezepte und gemeinsame Mahlzeiten gehören für viele Menschen zu einem erfüllten Alltag.
Deshalb versuchen wir stets, Gesundheit, Genuss und die persönlichen Wünsche des Seniors miteinander zu verbinden.
Haben Ihre Betreuungskräfte einen Führerschein und können sie das Auto meiner Mutter oder meines Vaters nutzen?
Diese Frage wird uns häufig gestellt, insbesondere wenn Senioren in ländlichen Regionen leben oder regelmäßig Arzttermine, Therapien oder Einkäufe anstehen.
Nicht alle Betreuungskräfte besitzen einen Führerschein. Deshalb ist es wichtig, dass Sie uns bereits im ersten Telefonat mitteilen, wenn eine Betreuungskraft regelmäßig ein Fahrzeug nutzen soll. Diese Information berücksichtigen wir selbstverständlich bei der Auswahl.
Soll die Betreuungskraft das Fahrzeug Ihrer Mutter oder Ihres Vaters fahren, muss außerdem geprüft werden, ob die bestehende Kfz-Versicherung dies zulässt. In vielen Fällen ist eine Anpassung oder Erweiterung des Versicherungsschutzes erforderlich. Gerne weisen wir Angehörige frühzeitig auf diesen wichtigen Punkt hin.
Ob die Betreuungskraft tatsächlich fährt, hängt immer von der individuellen Situation ab. Viele Senioren möchten weiterhin zu Arztterminen, zur Fußpflege, zum Friseur, zur Krankengymnastik, zu Freunden oder zu anderen Terminen begleitet werden. Gerade in ländlichen Regionen kann ein Führerschein deshalb eine wichtige Voraussetzung sein.
Bitte sprechen Sie uns frühzeitig darauf an. Je genauer wir die Betreuungssituation kennen, desto besser können wir die passende Betreuungskraft auswählen.
Sind es immer dieselben Betreuungskräfte?
Grundsätzlich ja.
Die Elkine-Seniorenbetreuung arbeitet mit zwei gleichbleibenden Betreuungskräften, die sich im 14-tägigen Rhythmus abwechseln. Dieses Modell hat sich seit vielen Jahren bewährt und bietet Senioren, Angehörigen und Betreuungskräften ein hohes Maß an Kontinuität und Verlässlichkeit.
Gerade ältere Menschen und insbesondere Menschen mit Demenz profitieren davon, vertraute Gesichter um sich zu haben. Die Betreuungskräfte kennen die Gewohnheiten, Vorlieben, Bedürfnisse und oftmals auch die kleinen Besonderheiten des Alltags.
Für die Senioren bedeutet dies Sicherheit, Orientierung und Vertrauen. Sie müssen sich nicht ständig auf neue Menschen einstellen und immer wieder dieselben Dinge erklären.
Gleichzeitig möchten wir ehrlich sein: Auch Betreuungskräfte sind Menschen. Es kann vorkommen, dass eine Betreuungskraft aus gesundheitlichen Gründen länger ausfällt, ihre Tätigkeit beendet, in den Ruhestand geht oder ihre persönliche Lebenssituation verändert. In seltenen Fällen kann auch eine Betreuungskraft feststellen, dass eine bestimmte Betreuungssituation nicht zu ihr passt.
Solche Veränderungen lassen sich trotz sorgfältiger Planung nicht immer vermeiden. In diesen Fällen bemühen wir uns jedoch darum, möglichst frühzeitig eine passende Lösung zu finden und einen ruhigen Übergang zu organisieren.
Unser Ziel bleibt immer dasselbe: den Senioren möglichst viel Kontinuität, Sicherheit und Vertrautheit zu bieten. Deshalb arbeiten wir grundsätzlich mit festen Betreuungsteams und vermeiden häufige Wechsel, wann immer dies möglich ist.
Warum arbeitet die Elkine-Seniorenbetreuung mit deutschen und fließend deutschsprachigen Betreuungskräften?
Die gemeinsame Sprache ist für uns keine Besonderheit, sondern eine Grundvoraussetzung für eine gute Betreuung.
Eine Betreuungskraft verbringt viele Stunden am Tag mit dem Senior. Es geht dabei nicht nur um Hilfe im Haushalt, Unterstützung bei der Körperpflege oder Arztbesuche. Es geht vor allem um Gespräche, Vertrauen und menschliche Nähe.
Viele ältere Menschen haben das Bedürfnis, über ihr Leben zu sprechen. Sie möchten Erinnerungen teilen, Erlebnisse erzählen, Sorgen aussprechen oder einfach jemanden haben, der ihnen zuhört. Gerade im Alter werden Gespräche oft wichtiger als viele andere Dinge.
Besonders Menschen mit Demenz benötigen Orientierung, Sicherheit und verständliche Kommunikation. Validation, Biografiearbeit und die emotionale Begleitung setzen voraus, dass sich beide Seiten verstehen können.
Ebenso wichtig ist die Kommunikation mit Angehörigen, Ärzten, Therapeuten, Krankenhäusern oder ambulanten Pflegediensten. Missverständnisse können gerade in gesundheitlichen Fragen erhebliche Folgen haben.
Auch in Notfallsituationen kann eine sichere Verständigung von großer Bedeutung sein.
Deshalb arbeitet die Elkine-Seniorenbetreuung seit fast 25 Jahren bewusst mit deutschen sowie fließend deutschsprachigen Betreuungskräften. Wir sind überzeugt, dass Vertrauen, Sicherheit und Menschlichkeit dort beginnen, wo Menschen sich wirklich verstehen können.
Haben Ihre Betreuungskräfte Erfahrung mit Menschen mit Demenz?
Ja.
Ein großer Teil unserer Anfragen betrifft Menschen mit Demenz. Deshalb gehört die Begleitung von Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen Demenzformen seit vielen Jahren zu unserem Alltag.
Menschen mit Demenz benötigen weit mehr als Unterstützung im Haushalt oder bei der Körperpflege. Sie brauchen Orientierung, Sicherheit, Geduld und Menschen, die bereit sind zuzuhören und sie dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden.
Unsere Betreuungskräfte versuchen nicht, Menschen mit Demenz zu korrigieren oder von ihrer Wahrnehmung zu überzeugen. Stattdessen begegnen sie ihnen mit Respekt, Verständnis und Wertschätzung.
Ein strukturierter Tagesablauf, vertraute Rituale, Gespräche über frühere Lebensabschnitte und eine ruhige Begleitung können dazu beitragen, Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln.
Jeder Mensch erlebt seine Demenz anders. Deshalb richten wir die Betreuung immer nach der individuellen Situation und den persönlichen Bedürfnissen des betroffenen Menschen aus.
Warum ist die gemeinsame Sprache gerade bei Demenz besonders wichtig?
Menschen mit Demenz verlieren im Verlauf ihrer Erkrankung häufig die Fähigkeit, neue Informationen zu verarbeiten oder komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Gefühle, Erinnerungen und vertraute Sprachmuster bleiben jedoch oft sehr lange erhalten.
Viele Betroffene sprechen über Erlebnisse aus ihrer Kindheit, ihrer Jugend oder ihrem Berufsleben. Sie möchten erzählen, verstanden werden und Sicherheit erfahren.
Damit dies gelingt, braucht es eine Betreuungskraft, die nicht nur einzelne Wörter versteht, sondern Gespräche führen, Ängste erkennen und auf die emotionale Situation eingehen kann.
Auch bei der Körperpflege, bei Arztbesuchen oder in schwierigen Situationen ist eine klare Verständigung wichtig. Menschen mit Demenz reagieren häufig sensibel auf Unsicherheit oder Missverständnisse.
Eine gemeinsame Sprache schafft Orientierung, Vertrauen und Geborgenheit. Deshalb ist sie für uns ein wesentlicher Bestandteil einer guten 24 Stunden Demenzbetreuung.
Wie werden die Betreuungskräfte ausgewählt?
Jede Betreuungssituation ist anders. Deshalb gibt es bei der Elkine-Seniorenbetreuung keine standardisierte Auswahl nach Aktenlage.
Am Anfang steht immer ein ausführliches Telefonat, in dem wir die persönliche Situation Ihrer Mutter oder Ihres Vaters kennenlernen. Anschließend erhalten Sie unseren Erhebungsbogen, damit wir uns ein möglichst genaues Bild vom Unterstützungsbedarf, den Gewohnheiten und den individuellen Wünschen machen können.
In der Regel wählen wir zunächst die erste Betreuungskraft aus und organisieren den Betreuungsbeginn.
Nach einigen Tagen vor Ort entsteht häufig ein noch genaueres Bild der tatsächlichen Situation. Die Betreuungskraft erlebt den Alltag unmittelbar und kann oftmals wichtige Informationen ergänzen, die sich weder in einem Telefonat noch in einem Erhebungsbogen vollständig erfassen lassen.
Auf dieser Grundlage wählen wir häufig die zweite Betreuungskraft aus, die sich später im 14-tägigen Rhythmus mit der ersten Betreuungskraft abwechselt.
Dieses Vorgehen hat sich seit vielen Jahren bewährt. Denn kein Formular der Welt kann alle Besonderheiten eines Menschen erfassen. Oft zeigen sich wichtige Details erst im täglichen Zusammenleben.
Unser Ziel ist es, Betreuungskräfte auszuwählen, die nicht nur die Anforderungen der Betreuung erfüllen, sondern auch menschlich zu dem Senior und seiner Familie passen.
Muss bei der 14-tägigen Ablösung der Betreuungskräfte immer ein Angehöriger anwesend sein?
Nein.
Die Ablösung der Betreuungskräfte erfolgt selbstständig zwischen den beiden Betreuungskräften. Angehörige müssen hierfür nicht anwesend sein.
Die anreisende Betreuungskraft kommt in der Regel zur Mittagszeit zur betreuten Person. Anschließend findet eine ausführliche Übergabe zwischen den beiden Betreuungskräften statt. Dabei werden wichtige Informationen, Veränderungen des Gesundheitszustandes, aktuelle Termine, Besonderheiten des Alltags sowie Beobachtungen der vergangenen Tage besprochen.
Erst nachdem die Übergabe abgeschlossen ist, tritt die abreisende Betreuungskraft ihre Heimreise an.
Viele Betreuungskräfte telefonieren bereits ein bis zwei Tage vor dem Ablösetermin miteinander und tauschen wichtige Informationen aus. Dadurch kann sich die anreisende Betreuungskraft bereits im Vorfeld auf die aktuelle Situation vorbereiten.
Darüber hinaus führen wir eine laufende Dokumentation. Wichtige Ereignisse, Veränderungen, Arzttermine oder Besonderheiten können dadurch nachvollzogen und an die nachfolgende Betreuungskraft weitergegeben werden.
Gerade durch dieses eingespielte System mit zwei festen Betreuungskräften entsteht eine hohe Kontinuität. Für die Senioren verläuft der Wechsel meist ruhig und selbstverständlich. Die Betreuung muss nicht neu erklärt oder organisiert werden.
Selbstverständlich dürfen Angehörige bei einer Ablösung anwesend sein, wenn sie dies möchten. Für die Übergabe selbst ist dies jedoch nicht notwendig, da diese zwischen den Betreuungskräften erfolgt.
Was passiert, wenn meine Mutter oder mein Vater ins Krankenhaus muss?
Auch während eines Krankenhausaufenthaltes lassen wir unsere Senioren nicht alleine.
Viele ältere Menschen empfinden einen Krankenhausaufenthalt als belastend. Die gewohnte Umgebung fehlt, vertraute Abläufe verändern sich und gerade bei Menschen mit Demenz können Unsicherheit, Angst und Orientierungslosigkeit zunehmen.
Deshalb endet unsere Begleitung nicht an der Haustür des Krankenhauses.
Während eines Krankenhausaufenthaltes begleitet die Betreuungskraft den Senior tagsüber ins Krankenhaus und bleibt an seiner Seite. Sie gibt Orientierung, vermittelt Sicherheit und sorgt dafür, dass ein vertrauter Mensch in dieser ungewohnten Situation da ist.
Gerade bei Menschen mit Demenz kann dies sehr wertvoll sein. Vertraute Gesichter, bekannte Stimmen und gewohnte Ansprechpartner helfen vielen Senioren, mit der Situation besser umzugehen.
Darüber hinaus kann die Betreuungskraft wichtige Informationen an Angehörige weitergeben und bei Gesprächen mit Ärzten oder Pflegepersonal unterstützen.
Haben Sie Erfahrung in der Zusammenarbeit mit rechtlichen Betreuern?
Ja.
Die Elkine-Seniorenbetreuung arbeitet seit vielen Jahren mit rechtlichen Betreuern zusammen und verfügt in diesem Bereich über umfangreiche Erfahrung.
Gerade wenn keine nahen Angehörigen vorhanden sind oder wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst getroffen werden können, übernehmen rechtliche Betreuer eine wichtige Verantwortung. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist deshalb von großer Bedeutung.
In der täglichen Praxis geht es häufig um organisatorische Fragen, Arzttermine, Hilfsmittel, Abstimmungen mit Therapeuten, Krankenhäusern, ambulanten Pflegediensten oder anderen Beteiligten.
Durch regelmäßigen Austausch können wichtige Informationen weitergegeben und notwendige Entscheidungen abgestimmt werden.
In den vergangenen Jahrzehnten haben wir mit vielen engagierten rechtlichen Betreuern zusammengearbeitet und schätzen deren wichtige Arbeit sehr. Unser gemeinsames Ziel ist immer das Wohl des betreuten Menschen sowie der Erhalt von Sicherheit, Würde und Lebensqualität.
Was passiert, wenn meine Mutter oder mein Vater stirbt?
Der Tod eines geliebten Menschen gehört zu den schwersten Momenten im Leben einer Familie.
Deshalb möchten wir auch in dieser Frage offen und ehrlich sein.
Im Sterbefall endet der Betreuungsvertrag einen Tag nach dem Tod des betreuten Menschen.
Der zusätzliche Tag hat einen wichtigen menschlichen Hintergrund. Unsere Betreuungskräfte begleiten viele Senioren oft über Monate oder Jahre hinweg. Gerade während einer Sterbebegleitung erleben sie häufig sehr intensive Tage und Nächte. Nicht selten schlafen die Betreuungskräfte in dieser Zeit nur wenig, da sie den Sterbenden begleiten und bis zuletzt an seiner Seite bleiben.
Deshalb halten wir es für selbstverständlich, dass die Betreuungskraft nach dem Tod des betreuten Menschen nicht unmittelbar abreisen muss, sondern die Möglichkeit erhält, sich auszuruhen, Abschied zu nehmen und ihre Heimreise in Ruhe vorzubereiten.
Zwischen Senioren, Angehörigen und Betreuungskräften entstehen im Laufe der Zeit häufig enge und vertrauensvolle Beziehungen. Immer wieder kommt es vor, dass Angehörige uns bitten, die Betreuungskraft noch einige Tage länger vor Ort zu lassen, weil sie in dieser schwierigen Zeit als vertrauter Gesprächspartner und unterstützender Mensch geschätzt wird.
Solche individuellen Lösungen sind selbstverständlich möglich und werden gemeinsam mit den Angehörigen besprochen.
Abends kehrt die Betreuungskraft in die Wohnung oder das Haus des Seniors zurück und sorgt dort weiterhin für Ordnung, Wäsche, Pflanzen, Haustiere oder andere Dinge, die während des Krankenhausaufenthaltes anfallen.
Für viele Angehörige ist es eine große Erleichterung zu wissen, dass ihre Mutter oder ihr Vater auch im Krankenhaus nicht alleine ist.
Wie funktioniert das Haushaltsgeld?
Für die laufenden Ausgaben des Seniors stellen die Angehörigen oder der rechtliche Betreuer der Betreuungskraft Haushaltsgeld zur Verfügung.
Aus diesem Haushaltsgeld werden beispielsweise Lebensmittel, Getränke, Drogerieartikel, Haushaltsbedarf, Medikamente oder andere Ausgaben des täglichen Lebens bezahlt. Die Höhe richtet sich dabei immer nach den individuellen Gewohnheiten und Ansprüchen des Seniors.
Transparenz ist uns hierbei besonders wichtig.
Deshalb führen unsere Betreuungskräfte ein Haushaltsbuch, in dem sämtliche Einnahmen und Ausgaben dokumentiert werden. Zusätzlich werden die jeweiligen Kassenbelege gesammelt und abgeheftet.
Dadurch können Angehörige oder rechtliche Betreuer jederzeit nachvollziehen, welche Ausgaben getätigt wurden und wie das Haushaltsgeld verwendet wurde.
Dieses System hat sich seit vielen Jahren bewährt und sorgt für Klarheit, Nachvollziehbarkeit und Vertrauen für alle Beteiligten.
Welche Kündigungsfristen und Mindestbetreuungszeiten gelten?
Die Mindestbetreuungsdauer beträgt acht zusammenhängende Tage.
Dies gilt insbesondere für Verhinderungspflegen, Krankenhausnachsorgen oder andere zeitlich begrenzte Betreuungssituationen.
Die reguläre Kündigungsfrist beträgt ebenfalls acht Tage.
Uns ist wichtig, Familien möglichst flexible Lösungen anbieten zu können. Gleichzeitig benötigen auch Betreuungskräfte eine gewisse Planungssicherheit für ihre Einsätze.
Sollten sich besondere Situationen ergeben, sprechen Sie uns bitte jederzeit an. Viele Fragen lassen sich im persönlichen Gespräch unkompliziert klären.
Was ist, wenn meine Mutter oder mein Vater mit einer Betreuungskraft nicht zurechtkommt?
Auch wenn wir großen Wert auf eine sorgfältige Auswahl legen, sind Betreuungskräfte und Senioren Menschen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten.
Deshalb kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass die Chemie zwischen zwei Menschen nicht optimal passt.
Für uns steht das Wohlbefinden des Seniors immer an erster Stelle. Wenn sich zeigt, dass eine Betreuungskraft trotz aller Bemühungen nicht gut zur betreuten Person passt, suchen wir gemeinsam mit den Angehörigen nach einer Lösung.
Dabei ist uns eine offene Kommunikation besonders wichtig. Viele Missverständnisse lassen sich bereits durch Gespräche klären. Sollte dies nicht möglich sein, prüfen wir selbstverständlich andere Möglichkeiten.
Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Senior und Betreuungskraft ist für eine langfristig erfolgreiche Betreuung von großer Bedeutung. Deshalb nehmen wir solche Rückmeldungen sehr ernst.
Benötigen die Betreuungskräfte regelmäßige freie Tage?
Diese Frage wird uns häufig gestellt, da viele Angehörige andere Betreuungsmodelle kennen.
Die Elkine-Seniorenbetreuung arbeitet mit einem festen 14-tägigen Wechselmodell. Nach 14 Tagen Einsatz fährt die Betreuungskraft wieder nach Hause zu ihrer Familie und wird von ihrer festen Kollegin abgelöst.
Aus diesem Grund werden während des Einsatzes in der Regel keine festen freien Tage benötigt, wie man sie von anderen Betreuungsmodellen kennt, bei denen Betreuungskräfte oft viele Wochen oder sogar Monate am Stück im Haushalt leben.
Selbstverständlich benötigen auch unsere Betreuungskräfte ausreichend Erholungszeiten und Pausen. Diese ergeben sich meist ganz natürlich im Tagesablauf.
Viele Senioren ziehen sich nach dem Mittagessen für eine Ruhepause zurück, lesen, schauen fern oder verbringen Zeit für sich. Auch Besuche von Angehörigen, Freunden oder Nachbarn schaffen häufig Freiräume für die Betreuungskraft.
Darüber hinaus nutzen viele Betreuungskräfte die Möglichkeit für einen Spaziergang, um frische Luft zu schnappen, den Kopf freizubekommen oder sich für einige Zeit zurückzuziehen.
Ein respektvoller Umgang miteinander ist uns dabei wichtig. Betreuungskräfte sind Menschen mit eigenen Bedürfnissen und benötigen ebenso Erholung wie jeder andere Mensch.
Durch unser bewährtes 14-Tage-Wechselmodell lassen sich die Interessen der Senioren und die berechtigten Erholungsbedürfnisse der Betreuungskräfte in der Praxis sehr gut miteinander verbinden.
Können wir die Betreuung zunächst für einen begrenzten Zeitraum vereinbaren?
Ja.
Nicht jede Familie möchte sich von Anfang an langfristig festlegen. Deshalb bieten wir auch befristete Betreuungsverträge an.
Viele Angehörige möchten zunächst erleben, wie sich die Betreuung im Alltag entwickelt und ob sich ihre Mutter oder ihr Vater mit der neuen Situation wohlfühlt.
Ebenso gibt es Situationen, in denen von Anfang an feststeht, dass die Betreuung nur für einen begrenzten Zeitraum benötigt wird, beispielsweise während einer Verhinderungspflege, nach einem Krankenhausaufenthalt oder bis eine andere Lösung gefunden wurde.
Selbstverständlich können befristete Betreuungen später verlängert werden. Da die Betreuungskräfte und deren Einsatzzeiten langfristig geplant werden müssen, bitten wir jedoch darum, uns eine gewünschte Verlängerung möglichst frühzeitig mitzuteilen.
Gerne besprechen wir in einem persönlichen Telefonat, welche Lösung für Ihre individuelle Situation sinnvoll ist.
Können meine Eltern bis zum Lebensende in ihrem Zuhause bleiben?
Ja.
Genau dafür steht die Elkine-Seniorenbetreuung.
Unser Ziel ist es, Senioren in ihrem eigenen Zuhause zu begleiten – auch dann, wenn der Unterstützungsbedarf zunimmt, eine Demenz fortschreitet, ein Mensch bettlägerig wird oder die letzte Lebensphase beginnt.
Die meisten Menschen wünschen sich, ihren letzten Lebensabschnitt dort zu verbringen, wo sie sich zuhause fühlen: in ihrer vertrauten Umgebung, umgeben von ihren Erinnerungen, ihrem gewohnten Alltag, ihren Angehörigen, Freunden, Nachbarn und vielleicht auch den geliebten Haustieren.
Mit unserer 24 Stunden Pflege und Betreuung, einem tragfähigen Netzwerk aus Angehörigen, Hausärzten, Therapeuten, ambulanten Pflegediensten und weiteren Beteiligten begleiten wir Senioren bis ans Lebensende in ihrem eigenen Zuhause.
Dabei passen wir die Betreuung gemeinsam mit allen Beteiligten immer wieder an die jeweilige Lebenssituation an. Denn die Anforderungen verändern sich im Laufe der Zeit.
Unser Ziel ist es, Sicherheit, Würde, Lebensqualität und Selbstbestimmung zu erhalten und den Menschen dort zu begleiten, wo er am liebsten sein möchte – in seinem eigenen Zuhause.