Für viele Angehörige beginnt die Sorge ganz unscheinbar. Der Vater hustet plötzlich häufiger beim Trinken. Die Mutter räuspert sich während der Mahlzeiten, obwohl sie das früher nie getan hat. Tabletten bleiben scheinbar im Hals hängen oder ein Essen, das bisher gern gegessen wurde, wird immer häufiger stehen gelassen.
Manchmal fällt zunächst nur auf, dass Mahlzeiten wesentlich länger dauern. Ein älterer Mensch kaut sehr lange, behält Nahrung im Mund oder scheint nach einigen Bissen erschöpft zu sein. Andere beginnen, bestimmte Speisen zu meiden oder trinken auffallend wenig.
Solche Veränderungen werden leicht dem Alter zugeschrieben. Doch wiederkehrende Schwierigkeiten beim Kauen oder Schlucken sollten nicht einfach als normale Alterserscheinung hingenommen werden. Medizinisch werden Schluckstörungen als Dysphagie bezeichnet. Sie können sehr unterschiedliche Ursachen haben und sollten ärztlich beziehungsweise fachlich abgeklärt werden.
Dabei geht es um weit mehr als die reine Nahrungsaufnahme. Essen und Trinken sind ein wichtiger Teil des täglichen Lebens. Sie bedeuten Genuss, Gewohnheit, Gemeinschaft und Selbstständigkeit. Wenn eine Mahlzeit plötzlich mit Unsicherheit oder Angst verbunden ist, kann sich deshalb sehr viel mehr verändern als nur der Speiseplan.
Nicht jede Schluckstörung sieht gleich aus. Ein deutliches Verschlucken mit starkem Husten fällt Angehörigen meist sofort auf. Andere Veränderungen sind wesentlich unauffälliger.
Ein älterer Mensch benötigt plötzlich sehr viel Zeit für eine Mahlzeit. Getränke werden gemieden. Nach dem Essen bleibt Nahrung in den Wangentaschen oder im Mund zurück. Die Stimme klingt nach dem Trinken feucht, gurgelnd oder anders als zuvor. Manchmal kommt es häufiger zu Räuspern, Husten oder Atemproblemen während oder nach dem Essen.
Auch unerklärlicher Gewichtsverlust, wiederkehrende Infekte oder eine zunehmende Abneigung gegen Mahlzeiten können Hinweise darauf sein, dass das Essen oder Trinken schwieriger geworden ist.
Gerade bei Menschen, die Beschwerden nicht mehr klar beschreiben können, ist diese Beobachtung besonders wichtig. Wenn solche Veränderungen neu auftreten, häufiger werden oder deutlich ausgeprägt sind, sollte der behandelnde Arzt frühzeitig einbezogen werden.
Schlucken ist ein erstaunlich komplexer Vorgang. Zahlreiche Muskeln und Nerven müssen innerhalb sehr kurzer Zeit genau zusammenarbeiten, damit Nahrung und Flüssigkeit sicher vom Mund über den Rachen in die Speiseröhre gelangen.
Im höheren Alter können Veränderungen der Muskulatur und der allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit dazu beitragen, dass dieser Ablauf weniger kraftvoll oder weniger sicher funktioniert. Eine ausgeprägte Schluckstörung sollte jedoch nicht einfach mit dem Alter erklärt werden.
Unterschiedliche Erkrankungen können das Schlucken beeinflussen. Dazu gehören beispielsweise neurologische Erkrankungen, ein Schlaganfall, Parkinson oder eine Demenzerkrankung. Auch nach schweren Erkrankungen, längeren Krankenhausaufenthalten oder ausgeprägter körperlicher Schwäche können Probleme beim Essen und Trinken auffallen.
Gerade deshalb ist eine fachliche Abklärung wichtig. Erst wenn bekannt ist, wo genau die Schwierigkeit liegt, lässt sich beurteilen, welche Unterstützung sinnvoll ist.
Bei einer Demenzerkrankung können sehr unterschiedliche Schwierigkeiten entstehen. Manche Menschen erkennen Speisen oder Getränke nicht mehr zuverlässig. Andere beginnen nicht selbstständig zu essen oder vergessen während einer Mahlzeit, weiterzukauen und zu schlucken.
Manche behalten Nahrung lange im Mund. Andere nehmen bereits den nächsten Bissen, obwohl der vorherige noch nicht vollständig geschluckt wurde. Auch die Aufmerksamkeit kann nachlassen, sodass Gespräche, ein laufender Fernseher oder zu viele Dinge auf dem Tisch die Mahlzeit zusätzlich erschweren.
Dabei sollte nicht jede Veränderung automatisch der Demenz zugeschrieben werden. Wenn sich das Schlucken plötzlich verschlechtert oder neue Probleme auftreten, können auch andere körperliche Ursachen dahinterstehen.
Beim normalen Schlucken werden die Atemwege für einen kurzen Moment geschützt. Funktioniert dieser Ablauf nicht sicher, können Nahrung, Getränke oder Speichel in Richtung der Atemwege gelangen.
Ein deutliches Verschlucken löst häufig Husten aus. Dieser Husten ist zunächst ein wichtiger Schutzmechanismus des Körpers.
Problematischer kann es sein, wenn Material in die Atemwege gelangt, ohne dass ein kräftiger Hustenreiz ausgelöst wird. Dieses sogenannte stille Aspirieren ist für Angehörige nicht immer eindeutig erkennbar.
Unter anderem deshalb sollten wiederkehrendes Husten beim Essen oder Trinken, auffälliges Räuspern, eine veränderte Stimme nach einer Mahlzeit oder andere neue Schluckprobleme fachlich untersucht werden.
Gelangen Nahrung oder Flüssigkeit in die Atemwege, können daraus ernsthafte gesundheitliche Komplikationen entstehen. Angehörige sollten deshalb nicht versuchen, länger anhaltende Schluckprobleme ausschließlich durch eigene Veränderungen des Speiseplans zu lösen.
Ein Mensch, der sich mehrfach verschluckt hat, kann beginnen, vor dem Essen oder Trinken Angst zu haben.
Das ist leicht nachvollziehbar. Wer erlebt hat, wie beängstigend es ist, plötzlich keine Luft zu bekommen oder heftig husten zu müssen, kann beim nächsten Glas Wasser sehr vorsichtig werden. Manche Senioren beginnen dann, nur noch kleine Mengen zu essen oder Getränke nahezu vollständig zu meiden.
Von außen kann dies wie Appetitlosigkeit oder mangelnde Bereitschaft wirken. Tatsächlich kann dahinter die Angst vor dem nächsten Verschlucken stehen.
Auch Scham spielt eine Rolle. Ein älterer Mensch möchte vielleicht nicht, dass andere sehen, wie Nahrung aus dem Mund fällt, wie lange das Kauen dauert oder dass ständig gehustet werden muss. Manche Betroffene ziehen sich deshalb bei gemeinsamen Mahlzeiten zurück.
Für Angehörige ist es wichtig, solche Veränderungen nicht als Unwillen zu interpretieren. Essen und Trinken sollten möglichst nicht zu einem täglichen Kampf werden.
Wenn das Schlucken schwieriger geworden ist, braucht eine Mahlzeit häufig mehr Zeit.
Hektik kann zusätzlichen Druck erzeugen. Aufforderungen wie „Jetzt schluck doch endlich“ oder „Du musst noch etwas essen“ sind verständlich, wenn Angehörige sich Sorgen machen. Für den betroffenen Menschen können sie jedoch dazu führen, dass die Situation noch angespannter wird.
Eine ruhige Umgebung kann hilfreich sein. Der Mensch sollte möglichst bequem und aufrecht sitzen und genügend Zeit für einzelne Bissen und Schlucke haben.
Auch Ablenkungen sollten reduziert werden, wenn sie das Essen offensichtlich erschweren. Ein laufender Fernseher, mehrere gleichzeitig sprechende Personen oder eine unruhige Umgebung können besonders für Menschen mit neurologischen Erkrankungen oder Demenz überfordernd sein.
Wie genau eine sichere Sitzposition oder Unterstützung beim Essen aussehen sollte, hängt jedoch von der individuellen Schluckstörung ab. Bei bekannten Problemen sollten Angehörige sich hierzu von den behandelnden Fachpersonen anleiten lassen.
Viele Angehörige kommen irgendwann auf die Idee, Nahrung zu pürieren oder Getränke anzudicken.
Das kann in bestimmten Situationen tatsächlich sinnvoll sein. Es bedeutet jedoch nicht, dass weiche Nahrung oder dickflüssige Getränke automatisch für jeden Menschen mit Schluckbeschwerden sicherer sind.
Schluckstörungen unterscheiden sich erheblich. Ein Mensch kann Probleme mit dünnflüssigen Getränken haben, während ein anderer gerade mit bestimmten festeren oder klebrigen Konsistenzen Schwierigkeiten bekommt.
Deshalb sollten dauerhafte Veränderungen der Konsistenz möglichst auf Grundlage einer fachlichen Schluckbeurteilung erfolgen. Ärzte und insbesondere logopädische Fachpersonen können beurteilen, welche Konsistenzen für den jeweiligen Menschen geeignet sind und wie Essen und Trinken sicherer gestaltet werden können.
Auch das Andicken von Getränken sollte nicht einfach nach eigenem Ermessen begonnen werden.
Angehörige bemerken Schluckprobleme nicht selten zuerst bei Medikamenten. Eine Tablette bleibt im Mund liegen, wird mehrfach heruntergeschluckt oder verursacht Husten.
Bitte zerkleinern, mörsern oder teilen Sie Medikamente nicht eigenmächtig.
Nicht jede Tablette darf geteilt oder zerkleinert werden. Bei manchen Medikamenten kann dadurch die Wirkung verändert werden oder es können andere Probleme entstehen.
Wenn ein älterer Mensch Medikamente nicht mehr sicher schlucken kann, sollte dies mit dem behandelnden Arzt und gegebenenfalls der Apotheke besprochen werden. Je nach Medikament können andere Darreichungsformen oder individuell geeignete Lösungen möglich sein.
Ein Punkt, an den Angehörige bei Schluckbeschwerden nicht immer sofort denken, ist die Mundpflege.
Wenn Nahrung häufiger im Mund zurückbleibt oder ein Mensch nicht mehr selbstständig gründlich Zähne, Zahnfleisch, Zunge und gegebenenfalls Zahnersatz reinigen kann, können sich Beläge und Speisereste ansammeln.
Eine sorgfältige Mundpflege trägt nicht nur zum Wohlbefinden bei. Sie ist gerade bei Menschen mit eingeschränktem Schlucken ein wichtiger Bestandteil der täglichen Pflege.
Dabei sollte auch darauf geachtet werden, ob Druckstellen, Entzündungen, Schmerzen, schlecht sitzender Zahnersatz oder andere Veränderungen im Mund bestehen. Schmerzen beim Kauen oder Schlucken können dazu führen, dass ein älterer Mensch weniger isst, ohne die Ursache eindeutig benennen zu können.
Auffälligkeiten im Mundraum sollten deshalb ebenfalls fachlich abgeklärt werden.
Für Angehörige ist es emotional schwer, zuzusehen, wenn ein geliebter Mensch immer weniger isst oder trinkt.
Essen ist tief mit Fürsorge verbunden. Schon von Kindheit an bedeutet jemandem etwas zu essen zu geben: Ich kümmere mich um dich. Deshalb entsteht schnell große Sorge, wenn eine Mahlzeit stehen bleibt.
Gerade bei Schluckbeschwerden ist es jedoch wichtig, nicht nur auf die Menge zu schauen. Wenn ein Mensch aus Angst oder wegen körperlicher Probleme kaum noch Nahrung oder Flüssigkeit aufnimmt, muss die Ursache geklärt werden.
Gewichtsverlust, zunehmende Schwäche oder deutlich geringere Flüssigkeitsaufnahme sollten ärztlich besprochen werden. Je nach Situation können zusätzlich weitere Fachpersonen einbezogen werden.
Für Angehörige ist es oft entlastend, wenn sie nicht allein entscheiden müssen, was noch sicher gegessen oder getrunken werden kann.
Angehörige und Betreuungskräfte erleben den Menschen während der Mahlzeiten und können deshalb Hinweise weitergeben, die bei einem kurzen Arzttermin möglicherweise nicht sichtbar werden.
Hilfreich kann sein, einige Tage festzuhalten, wann die Beschwerden auftreten und bei welchen Speisen oder Getränken sie besonders auffallen. Auch die Dauer der Mahlzeiten, Husten, Räuspern, eine veränderte Stimme oder zurückbleibende Speisereste können für die weitere fachliche Beurteilung wichtig sein.
Solche Aufzeichnungen ersetzen keine Untersuchung. Sie können Ärzten oder logopädischen Fachpersonen jedoch helfen, die Situation genauer einzuschätzen.
Besonders aufmerksam sollte man bei plötzlichen Veränderungen sein. Wenn ein Mensch bisher ohne Schwierigkeiten gegessen und getrunken hat und innerhalb kurzer Zeit deutliche Probleme entwickelt, sollte dies zeitnah medizinisch abgeklärt werden.
Wer einem älteren Menschen beim Essen hilft, kommt ihm sehr nahe.
Man reicht den Löffel, wischt vielleicht den Mund ab oder muss warten, bis ein Bissen sicher geschluckt wurde. Ein selbstständiger Mensch kann diese Abhängigkeit als beschämend erleben.
Deshalb sollte Unterstützung beim Essen so selbstverständlich und respektvoll wie möglich erfolgen. Wer einen Löffel noch selbst zum Mund führen kann, sollte diese Möglichkeit behalten. Wer länger braucht, sollte die notwendige Zeit bekommen.
Nicht jeder verschüttete Schluck muss kommentiert und nicht jeder Fleck sofort vor allen Anwesenden thematisiert werden.
Würde zeigt sich gerade in solchen kleinen Situationen.
Ein älterer Mensch soll trotz notwendiger Hilfe weiterhin das Gefühl behalten, als erwachsener Mensch behandelt zu werden und nicht zum Objekt einer Pflegesituation zu werden.
Gerade Menschen mit Demenz profitieren häufig davon, wenn Mahlzeiten in einem vertrauten Rahmen stattfinden.
Ein gewohnter Sitzplatz, bekannte Teller und Tassen, wiederkehrende Essenszeiten und eine ruhige Begleitung können Orientierung geben. Auch das gemeinsame Essen kann hilfreich sein, weil Menschen oft intuitiv Handlungen anderer aufnehmen.
Dabei sollte nicht versucht werden, den Betroffenen mit zu vielen Erklärungen oder Aufforderungen gleichzeitig zu überfordern. Eine ruhige Atmosphäre, ein überschaubar gedeckter Tisch und genügend Zeit können mehr bewirken als ständiges Erinnern.
Der praktische Alltag kann dadurch angenehmer werden. Die Schluckstörung selbst sollte jedoch unabhängig davon fachlich beurteilt werden.
In der häuslichen 24 Stunden Betreuung erleben unsere Kräfte einen Senior über viele Stunden des Tages. Dadurch fällt häufig früh auf, wenn sich beim Essen oder Trinken etwas verändert.
Vielleicht dauert das Frühstück plötzlich deutlich länger. Vielleicht wird Wasser stehen gelassen, obwohl bisher gern getrunken wurde. Vielleicht beginnt ein Mensch nach jedem Schluck zu räuspern oder vermeidet bestimmte Speisen.
Diese Beobachtungen sind wertvoll, weil sie an Angehörige und behandelnde Stellen weitergegeben werden können.
Die Aufgabe unserer Betreuungskräfte besteht jedoch nicht darin, die Ursache einer Schluckstörung zu diagnostizieren oder selbst über medizinische Maßnahmen zu entscheiden.
Eine aufmerksame Betreuung kann Veränderungen erkennen, Mahlzeiten ruhig begleiten und ärztlich oder therapeutisch empfohlene Abläufe im Alltag berücksichtigen. Die Abklärung und Behandlung einer Schluckstörung gehören jedoch in fachliche Hände.
Eine besondere Situation entsteht in der letzten Lebensphase eines Menschen.
Bei schwerkranken oder sterbenden Menschen können Hunger und Durst deutlich nachlassen. Dann gelten andere Maßstäbe als bei einem ansonsten stabilen älteren Menschen mit einer behandelbaren Schluckstörung.
Für Angehörige ist dies häufig sehr schwer auszuhalten, weil der Wunsch, Nahrung oder Flüssigkeit zu geben, unmittelbar mit Fürsorge verbunden ist.
In dieser Situation sollten Entscheidungen nicht allein getroffen werden. Der behandelnde Arzt, Palliativmediziner oder ein beteiligter Hospiz- beziehungsweise Palliativdienst sollte einbezogen werden. Gemeinsam kann beurteilt werden, was dem Menschen noch guttut, was belastet und wie Beschwerden gelindert werden können.
Gerade am Lebensende geht es nicht darum, einen Menschen zu etwas zu drängen, sondern aufmerksam wahrzunehmen, was sein Körper noch benötigt und was er selbst noch möchte.
Neu aufgetretene oder zunehmende Schluckbeschwerden sollten grundsätzlich ernst genommen werden.
Wiederkehrendes Husten oder Verschlucken beim Essen und Trinken, häufiges Räuspern, eine veränderte Stimme nach dem Schlucken, im Mund verbleibende Speisereste, deutlich verlängerte Mahlzeiten, Schmerzen beim Schlucken, auffälliger Gewichtsverlust oder eine zunehmende Ablehnung von Essen und Trinken gehören ärztlich beziehungsweise fachlich abgeklärt.
Auch wiederkehrende Atemwegsinfekte oder andere deutliche Veränderungen des Allgemeinzustands sollten mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Bei plötzlich einsetzenden erheblichen Schluckproblemen oder gleichzeitig auftretenden akuten neurologischen Auffälligkeiten ist eine rasche medizinische Abklärung besonders wichtig.
Angehörige müssen die Ursache nicht selbst herausfinden. Ihre wichtigste Aufgabe besteht zunächst darin, Veränderungen wahrzunehmen und sie ernst zu nehmen.
Bei einer Schluckstörung kann sich der Blick auf jede Mahlzeit verändern. Plötzlich geht es um Konsistenzen, Sitzpositionen, Husten, Trinkmengen und die Sorge, dass etwas passieren könnte.
All diese Fragen sind wichtig. Trotzdem sollte ein Mensch beim Essen nicht nur noch als medizinisches Risiko betrachtet werden.
Ein Lieblingsgericht, der Duft einer vertrauten Mahlzeit, gemeinsam am Tisch zu sitzen oder eine bekannte Tasse in der Hand zu halten, können weiterhin Lebensqualität bedeuten.
Wenn medizinische Empfehlungen und notwendige Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigt werden, sollte deshalb möglichst auch erhalten bleiben, was Essen immer gewesen ist: ein Teil des täglichen Lebens, der mit Geschmack, Gewohnheit, Gemeinschaft und persönlichen Erinnerungen verbunden ist.
Gerade darin liegt die Herausforderung einer guten Begleitung. Sicherheit ernst zu nehmen, ohne einem Menschen mehr Lebensqualität zu nehmen, als seine Erkrankung ohnehin bereits verändert hat.
Hinweis:
Unsere Tipps und Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine ärztliche oder medizinische Abklärung. Schluckbeschwerden können unterschiedliche und teilweise ernsthafte Ursachen haben. Bei neu auftretenden, wiederkehrenden oder zunehmenden Beschwerden sowie bei Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an den behandelnden Arzt. Je nach Ursache können weitere fachärztliche Untersuchungen oder eine logopädische Schluckdiagnostik notwendig sein.
Ihre Elke Hanak
Elkine-Seniorenbetreuung
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Seit 25 Jahren begleite ich Senioren und pflegende Angehörige. Gerade bei Veränderungen rund um Essen und Trinken zeigt sich, wie wichtig es ist, genau hinzusehen, medizinische Ursachen abklären zu lassen und gleichzeitig den Menschen mit seinen Gewohnheiten, seiner Würde und seiner Lebensqualität nicht aus dem Blick zu verlieren.